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Wenn ich mir was wünschen dürfte

Sonntag, 17.12.2017

Wenn ich mir was wünschen dürfte

Szenerie


Lieder & Texte aus den Goldenen Zwanzigern und den frühen Dreißigerjahren



Deutschland zwischen den zwei Weltkriegen: ein politisches Pulverfass, auf dem umso ausgelassener getanzt wird. Kunst und Kultur treiben ungeahnte Blüten und sprengen alte Strukturen. Zwischen versteckten Nischen und groß ausgeleuchteten Bühnen schwelgen die Künste im Exzess. Künstler und Künstlerinnen experimentieren, man gibt sich ganz dem Augenblick hin. Erstmals werden offen sexuelle Freizügigkeit und unkonventionelle Lebensformen diskutiert.Auf dem Parkett erscheinen starke Frauen wie Marlene Dietrich, Zarah Leander und andere, deren Lieder bis heute nicht an Kraft verloren haben. Sechs Nachwuchsschauspieler*innen ziehen das Publikum in diese Zeit. Mit Musik und Texten von Friedrich Holländer, Kurt Weill, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht und

anderen lassen sie die Wünsche, Träume und die Aufbruchstimmung der Zwanziger und Dreißigerjahre lebendig werden.

Mit den Student*innen der Neuen Münchner Schauspielschule: Alena von Aufschnaiter, Anita Eichhorn, Manuel Feneberg, Sarah Giebel, Eva-Maria Spiegelhauer Am Klavier: Anna Brandis

Einstudierung: Marie Brandis, Clemens Nicol Foto: Peter Nitzsche


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